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Tigersalamander gehören ebenso wie Axolotl zur Familie der Querzahnmolche (Ambystomatidae) und sind eng mit diesen verwandt. Diese Verwandtschaft geht teilweise so weit, dass die Arten sich untereinander (natürlich oder künstlich) kreuzen lassen - so sind beispielsweise die ersten Albino-Axolotl erzeugt worden.
Auf dieser Seite wird etwas Allgemeines zu den Tigersalamandern gesagt, es wird die Haltung im Terrarium beschrieben und die Nahrung vorgestellt. Abschließend werden noch einige Hinweise zur Vermehrung gegeben.
Auf einer gesonderten Seite findet sich eine Bilderserie zur Aufzucht bis hin zur Metamorphose: Aufzucht
| Haltung in Gefangenschaft | |
Die metamorphisierte Normalform der Tigersalamander kann in einem Terrarium gehalten werden. Wichtigster Punkt ist auch hier wieder eine relativ kühle Temperatur zwischen 18 und maximal 23 Grad. Auch muss darauf geachtet werden, dass den Tieren feuchter (nicht nasser!) Bodengrund zur Verfügung steht, in dem sie sich nach Möglichkeit eingraben können. Das Becken muss der Größe und der Anzahl an Tieren angepasst sein - zwar wachsen Tigersalamander im Vergleich zu Axolotl langsam, jedoch können sie eine stattliche Größe erreichen. Für 3 - 4 Tiere empfehle ich ein Becken mit einer Mindestbodenfläche von 80x40 cm, bei ausgewachsenen Exemplaren sollte es (insbesondere mit einem Wasserteil) deutlich größer ausfallen. Das Becken muss gut abgedeckt werden, weil die Tiere auch an glatten Scheiben klettern können - wie auf dem nebenstehenden Bild zu sehen, nutzen sie dafür sämtliche verfügbaren Gliedmaßen inklusive des klebrigen, dicken Bauches. Günstig als Abdeckung ist ein Deckel mit Gaze(anteil), damit eine ausreichende Belüftung gewährleistet ist und keine stockige Staunässe entsteht. |
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Als Bodengrund für den Landteil sollte den Tigersalamandern ein Substrat geboten werden, was möglichst gut Feuchtigkeit speichert in in dem sie graben können - hier empfiehlt sich Walderde oder Kokoshumus - von im Handel erhältlicher Blumenerde sollte man absehen, sofern keine Sicherheit besteht, dass dieser keine Zusatzstoffe beigefügt sind. Zusätzlich kann der Boden mit Moos und Blättern bedeckt werden, von einigen Tieren werden auch Unterschlupfe (Zierkorkröhren, stabile Steinaufbauten, Tonröhren) gern genommen. |
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Wir danken Catrin Grollich für die Bereitstellung der Männchen/Weibchen - Fotos, Cedric Meister für die Bereitstellung des Tigersalamander-Heimchen-Bildes sowie John Clare für das Bild der Tigersalamander-Larve.
Eventuelle Fragen bezüglich der Haltung der Tiere bitte nicht per E-Mail stellen, sondern im dazugehörigen Forum: