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Unter dem Bild von dem Axolotl findet Ihr Fragen und Antworten zum Axolotl von einer Kindergruppe im Alter zwischen (fast) 3 und (schon) 5 Jahren, aufgeschrieben von Alex Toedt.
Mit einem Klick auf die Fragen kommt man direkt zu den Antworten!
Kennt Ihr Axolotl? • Woran erkennt man einen Axolotl? • Was ist das Besondere an Axolotl? • Wo sind Axolotl zu Hause? • Was fressen Axolotl? • Worauf muss man besonders achten, wenn man Axolotl halten möchte? • Wie entstehen die Larven? • Gibt es gar keine Axolotl an Land? • Warum heißen die Tiere so komisch?
Leuchtender Axolotl, Ambystoma - Kindergruppe |
Wir haben die erste Spielgruppe zum Thema Axolotl gemacht und die Lüdden haben sich wirklich bemüht zu erklären, was sie schon alles wissen.
Wir hatten einen wahnsinns Spaß und ich habe in die Tastatur gehauen was nur ging.
Spielgruppe 3 – 5 Jahre
Kennt ihr Axolotl?Ja natürlich, die kennt doch jedes Kind. Das sind Lurche, die dürfen den ganzen Tag im Wasser spielen.
Woran erkennt man einen Axolotl?Der schwimmt im Wasser und hat auf jeder Seite – also rechts und links – drei Kiemen die wie Büsche nach draußen stehen. Und ein ganz großes Maul hat er, damit kann er ganz viel fressen, obwohl ihm eigentlich die Zähne fehlen. Er schlingt einfach alles ohne zu kauen runter. Er hat vier Füße, weil er ganz viel am Boden unter Wasser umherläuft, aber wenn er nach oben will, kann er auch richtig gut schwimmen. Die Mädchen sind häufig ganz dick, weil sie hunderte Eier legen und die vorher alle im Bauch sammeln. Die Babyaxolotl sind dann winzig klein, 1cm nur, und die Erwachsenen sind ganz groß, wie mein Arm.
Was ist das Besondere an Axolotl?Die bleiben immer im Wasser, das nennt sich Neotenie. Andere Lurche sind nur im Kinderalter, wenn sie Larven sind (so heißen die Babys bei denen), im Wasser und gehen dann an Land. Das ist, als wenn Frösche ewig Kaulquappen bleiben würden.
Sie können einfach ein neues Bein wachsen lassen, wenn es mal weg kommt. Das geht auch mit Kiemen und wenn sie mal krank sind, können sie auch innen was heil werden lassen, aber das habe ich noch nie gesehen, weil da kann ich ja nicht reinschauen. Das heißt regenerieren.
Wie sie das machen, möchten die Forscher gerne verstehen und darum haben die auch Axolotl. Aber ich glaube die Forscher haben es noch nicht verstanden, sonst würden sie die Tiere doch auch lieber in schönen Aquarien halten.
Axolotl atmen auf drei verschiedene Arten. Sie haben die Kiemen, aber die brauchen sie gar nicht so dringend. Am meisten Luft nehmen sie durch die Haut auf, darum ist es bestimmt auch so wichtig, dass sie immer gutes Wasser haben. Und Lungen haben sie auch, so wie wir. Die machen sie voll, wenn sie oben Luft schnappen.
In Mexiko, aber den See kann ich nicht aussprechen. Es gibt sie nur da und sonst nirgendwo. Aber leider haben die Menschen das Wasser ganz schmutzig gemacht und darum kann der Axolotl da nicht mehr leben. Ich glaube, jetzt wohnt er nur noch im Aquarium – das ist voll schade. Ich finde die Menschen müssen den See wieder sauber machen und auch die großen Fische raus nehmen, die den Axolotl fressen würden, damit er wieder ein zu Hause hat.
Am allerliebsten große Würmer und Asseln, Tausenfüßler, Schnecken, Spinnen, Heimchen, Maden, Raupen, Käfer eigentlich alles was man draußen findet und was nicht giftig ist. Man darf aber nichts füttern, was unter Naturschutz steht – weil die Arten gibt es dann kaum noch.
Bei Schnecken muss man aufpassen, die muss man selber groß ziehen damit sie die Axolotl nicht krank machen. Und die Pellet gibt es auch noch, aber die sind nur für mal zwischendurch.
Kleine Babyaxolotl bekommen Artemia, die grade aus dem Ei kommen und dann Wasserflöhe und Mückenlarven. Da braucht man nur mit dem Kescher durch den See gehen, dann haben die Kleinen ganz viel zu fressen. Aber auch da muss man wieder aufpassen und gut sortieren. Auch da gibt es Naturschutzinsekten und welche, die den Axolotl gefährlich werden könnten. Am besten man nimmt immer jemanden mit, der sich da auskennt.
Worauf muss man besonders achten, wenn man Axolotl halten möchte?Sie brauchen ein großes Becken, weil sie ja so groß werden. Und sauberes Wasser ist immer wichtig. Es gibt da so Tests, die man dann mit dem Wasser machen muss, weil man den Schmutz nicht unbedingt sehen kann. Aber dafür muss man schon richtig gut zählen können.
Es dürfen keine Gegenstände im Becken sein, die sie verschlucken könnten und Axolotl können ganz schön große Sachen verschlucken. Kies ist auch nicht so gut, weil das Bauchweh machen kann. Wenn die Axolotl fressen, saugen sie die ganze Umgebung mit ein, also auch den Kies. Und der muss dann erst ganz lange im Bauch bleiben, bis er hinten wieder rausgepupert wird – das tut bestimmt ganz schön weh.
Axolotl brauchen Höhlen, denn darin wohnen sie. Außerdem möchten sie ja auch nicht immer angeschaut werden. Und Pflanzen sind gut für das Wasser, die filtern nämlich manchen Schmutz raus.
Axolotl mögen kein warmes Wasser, es muss immer kalt sein. Im Sommer muss man da ganz dolle aufpassen und immer kühlen.
Das Männchen legt sein Sperma irgendwo hin und damit das Weibchen es auch findet, schubst er sie dann dahin. Manchmal vergisst er aber selber, wo er es hin gelegt hat und dann schubst er das Mädchen überall hin, bis er es wieder gefunden hat.
Das Weibchen nimmt dann das Sperma mit ihrer Scheide auf und mischt das mit den Eiern. Dann können die Eier raus und man kann jeden Tag zuschauen, wie kleine minirige Axolotllarven entstehen.
Gibt es gar keine Axolotl an Land?Doch, aber die sind dann krank. Manchmal, ganz selten gibt es einen Axolotl, der dann keine Kiemen mehr hat und auf dem Land lebt. Aber das ist nicht schön für ihn weil er doch dann ganz alleine ist und er braucht trotzdem Wasser, damit er sich wohl fühlt.
Warum heißen die Tiere so komisch?Weil sie schon ganz früher so genannt wurden und es kein deutsches Wort dafür gibt.
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