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Auf dieser Seite gibt es diverse Informationen zur Haltung von Axolotl - und da die Seite mittlerweile recht umfangreich geworden ist, hier eine kleine Aufzählung der Themen (ein Klick auf die Wörter springt zum entsprechenden Absatz...)
Direktlinks:
Haltungsbecken - Größe und Bodengrund - Temperatur und Beleuchtung - Kühlmöglichkeiten - Inneneinrichtung - Vergesellschaftung
Auf eigenen Seiten finden sich Informationen zu folgenden Themen:
Pflanzen - Wasserwerte und Wasserchemie - Einfahren eines Aquariums - Filterung - Rechentools
| Das Haltungsbecken - Größe und Bodengrund | |
Axolotl verbringen in der Regel ihr gesamtes Leben im Wasser - dementsprechend ist ein Aquarium (für die Haltung im Haus) natürlich erste Wahl. Die Beckengröße ist dabei im Wesentlichen von drei Faktoren abhängig: von der Größe der Tiere, deren Anzahl und der Möglichkeit, inwieweit sie sich aus dem Weg gehen können und den Mitinsassen nicht ständig mit ihren Füßen und sonstigen Körperteilen vor der Schnauze rumwedeln. Allgemein gelten die Tiere als sehr verträglich bis gesellig - von einer Einzelhaltung sollte man also absehen. Ein Standardmaß ist schwer anzugeben und eine sichere "Formel", wie sie in der Aquaristik verbreitet ist, kann für Axolotl nicht angegeben werden. Junge Tiere sind kleiner, dafür aber deutlich beweglicher - adulte Tiere hingegen deutlich größer, aber recht bewegungsunfreudig. Für "ausgewachsene" Tiere von 25 cm und mehr Gesamtlänge beträgt die Mindestbeckengröße 80 x40 cm; ein solches Becken reicht dann allerdings auch für eine Gruppe von bis zu drei größeren Tieren (max. 25 cm Gesamtlänge). Generell gilt - umso größer das Becken, desto mehr Tiere können in einem Becken gehalten werden. Wichtig ist dabei insbesondere die Grundfläche, da Axolotl den größten Teil ihrer Zeit auf dem Boden verbringen. Aber auch die Höhe und damit das Wasservolumen ist nicht unbedeutend. Umso mehr Wasser sich in einem Aquarium befindet, desto stabiler ist das Milieu, desto unempfindlicher reagiert das ganze System auf eventuelle Störfaktoren im Wasser und desto langsamer steigt (bei gleichem Besatz) die Konzentration an Stoffwechselabbauprodukten. Ein kleines Tool, das anzeigt, wie viele Axolotl maximal in einem Aquarium bestimmter Größe gehalten werden können, findet sich bei den Aquarienberechnungen. Bodengrund dient hauptsächlich dazu, dass die Tiere Halt finden (und der Halter Gefallen daran findet) - in entsprechend strömungsarmen Becken ist er nicht notwendig; in Quarantänebecken sollte er gänzlich vermieden werden.
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Update: Ursprünglich haben wir hier alternativ empfohlen, größere Kiesel (>2,5 cm) als Bodengrund zu verwenden. Neue Erkenntnisse und die folgenden Bilder dazu lassen uns davon jedoch Abstand nehmen bzw. diese empfohlene Größe deutlich zu erhöhen. Falls Kiesel verwendet werden sollten, so sollten diese deutlich größer als der Kopf eines Axolotl sein, um nicht verschluckt zu werden. Im entsprechenden Fall hat ein Axolotl einen Stein verschluckt, der nahezu die Größe seines Kopfes aufwies. Eine genauere Beschreibung mit weiteren Bildern stellen wir auf einer Extraseite zur Verfügung. Wir danken Megan Kuphaldt für die Bereitstellung der Bilder. / Many thanks to Megan Kuphaldt for giving us the opportunity to publish these pictures here.
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| Temperatur und Kühlmöglichkeiten |
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Axolotl sind Kaltwassertiere - sie bevorzugen einen Temperaturbereich zwischen 18 und 20 Grad Celsius. Eine Unterschreitung dieses Optimalbereiches ist mittelfristig möglich, jedoch reduziert sich bei sinkenden Temperaturen die Stoffwechselgeschwindigkeit - aufgenommenes Futter wird nicht mehr so schnell verwertet. Entgegen anderslautenden Meinungen fallen Axolotl nicht bei unter 5 Grad Celsius in eine "Kältestarre" - vielmehr wird die damit verbundene Stoffwechselreduktion genutzt, um Tiere mit schweren Infektionen bei einem Heilungsprozess zu unterstützen, da viele Bakterienstämme bei diesen niedrigen Temperaturen die Vermehrung einstellen oder einschränken. Eine Überschreitung des optimalen Temperaturbereichs muss über eine Zeit von mehreren Tagen unbedingt vermieden werden. Bei zu hohen Temperaturen zeigen Axolotl oftmals Stresssymptome und sie werden deutlich anfälliger für Krankheitserreger. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, wie zu hohe Temperaturen vermieden werden können:
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| Pflanzen | ||
| Für Pflanzen haben wir mittlerweile eine eigene Seite eingerichtet, die über folgenden Link zu erreichen ist: Axolotlgeeignete Pflanzen | ||
| Ausnahmen bilden die Tiere, die Axolotl nicht gefährlich werden können, mit den Temperaturen im Axolotlbecken zurecht kommen und entweder klein genug oder zu groß zum Fressen sind: | |
| Schnecken: Blasenschnecken, Apfelschnecken, Spitzschlammschnecken, Posthornschnecken, Sumpfdeckelschnecken oder Turmdeckelschnecken sorgen einerseits für eine Restebeseitigung im Haltungsbecken und sind andererseits ein willkommener Snack für zwischendurch. | ![]() |
Garnelen dienen vorrangig als Lebendfutter - insofern sie jedoch eine Weile überleben, machen sie sich nützlich im Becken, indem sie Algen abweiden oder Futterreste vertilgen. Geeignet sind lediglich klein bleibende und pflanzenfressende Garnelenarten, die nicht über Scheren verfügen (z.B. Algengarnelen, Red Cherry oder Red Fire). Wohlgemerkt liegen auch für diese Tiere die gewünschten Temperaturen im Axolotlbecken nicht im Optimalbereich, da sie i.d.R. wärmere Becken bevorzugen. |
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| Kleine Fische: klein bleibende Lebendgebärende Zahnkarpfen (auf dem Bild ein Endler-Guppy) oder auch Kardinalfische sowie kleine Bärblinge dienen als lebender Futtervorrat - bei ausreichender Bepflanzung sind sogar einige Arten in der Lage, sich schneller zu vermehren, als sie gefressen werden. | ![]() |
© Ambystoma.de 2009 - 2010.
Wir danken Claudia Thome für die Bereitstellung des Fotos vom steinefressenden Axolotl. Many thanks to Megan Kuphaldt for the x-ray picture of the swallowed stone.